Mit dem Jahr 2019 steht ein durchrenoviertes Badezimmer zur Verfügung.
Das Alte war gar nicht sooo alt, 11 Jahre sind eigentlich kein Alter für ein Badezimmer. Aber es hatte schon seine Macken: der Duschbereich war sehr schwer sauber zu halten, die Zwischenräume der kleinteiligen Kacheln zeigten immer hartnäckiger ihre schmutzigen Seiten. Ähnliche Mühen musste man am Waschbecken aufbringen, hier störte der erhabene Rand die wischende Hand. Die Konstruktion der Abflüsse neigte zu Verstopfungen, womit ich eine derbe Überleitung zu dem WC-Problem gefunden habe. Große Männer hatten mit der Enge beim Toilettengang zu kämpfen, große Geschäfte bereiteten peinliche Momente durch die Nachbarschaft zur Küche. Das alles ist nun Geschichte.
Wir haben das Bad von den hohen Innenwänden befreit, die Duschtasse ist fast ebenerdig, der Blick vom WC-Sitz ist frei.
Für das Duschen bedeutet es, dass Spritzgefahr besteht; der Handwaschbereich und der Eintritt können nass werden, wenn man engagiert zu Werke geht. Sollten an dieser Stelle Verbesserungsvorschläge reifen, immer heraus damit!
Bei den kleinen und großen Geschäften sorgt eine Ablufteinrichtung in der WC-Schüssel dafür, dass der schlechte Geruch ortsnah eingefangen und gefiltert wird. Alle Bemühungen, diesen mit Duftkerzen, Streichhölzern oder Raumparfums zu eliminieren, sind damit überflüssig geworden.
Wenn man die Waschfunktionen des WCs nutzen möchte, kommt man nicht umhin, sich mit der Bedienungsanleitung auseinander zu setzten. (s. u., sie hängt aber auch in greifbarer Nähe vor Ort!) Man kann die Toilette aber auch ohne diesen Luxus und ohne Angst vor der Technik nutzen!